Steildächer

Das Steildach prägt seit jeher die Dachlandschaft in München und Umgebung – und ist bis heute die bewährte Lösung für langlebigen Wetterschutz. Durch seine Neigung von in der Regel mehr als 20 Grad lässt es Regen und Schnee zügig ablaufen und schützt die darunterliegende Konstruktion zuverlässig vor Nässe. Zugleich bietet der geneigte Dachraum Platz für Wohnraum, Dämmung und Haustechnik und lässt sich gestalterisch außerordentlich vielfältig ausführen.

Als Meister- und Innungsbetrieb mit eigener Spenglerei decken wir Steildächer fachgerecht neu ein, sanieren bestehende Dächer und beheben Schäden – wahlweise als belüftetes Kaltdach oder als durchgedämmtes Warmdach. Dabei kümmern wir uns nicht nur um die sichtbare Deckung, sondern um den gesamten Aufbau: Unterspann- oder Unterdeckbahn, Konter- und Traglattung, Dämmung, Anschlüsse sowie die passende Dachentwässerung. So entsteht ein Dach, das über Jahrzehnte dicht, sicher und wartungsarm bleibt.

Eine Neueindeckung ist immer auch die ideale Gelegenheit, die Wärmedämmung auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen, spürbar Heizkosten zu senken und das Dach gleich für Photovoltaik oder Solarthermie vorzubereiten. Ob klassischer Tonziegel, robuster Dachstein, edler Schiefer, Holzschindel, Metall oder eine Sonderlösung – wir beraten Sie herstellerunabhängig zur passenden Deckungsart für Ihr Gebäude. Im Folgenden stellen wir Ihnen die gängigen Deckungsarten und Möglichkeiten im Detail vor:

Dachziegeldeckung

Der klassische Dachziegel wird aus Ton geformt und bei hohen Temperaturen gebrannt. Dieser Brennvorgang macht ihn außerordentlich witterungsbeständig, frostsicher und langlebig: Ein fachgerecht verlegtes Ziegeldach erreicht ohne Weiteres eine Nutzungsdauer von 60 Jahren und mehr. In Oberbayern und im Münchner Raum gehört der gebrannte Ton seit Generationen zum vertrauten Ortsbild – vom Altbau in der Innenstadt bis zum Einfamilienhaus im Umland.

Bei den Formen haben Sie eine große Auswahl. Der Biberschwanzziegel mit seinem halbrunden oder segmentförmigen Abschluss wird in Doppeldeckung oder Kronendeckung verlegt und wirkt besonders auf Sanierungen und historischen Gebäuden. Falzziegel greifen an Kopf und Seite ineinander und bilden dadurch eine sichere Verfalzung, die schon bei mäßiger Neigung dicht hält. Hohlpfannen und die verbreitete Frankfurter Pfanne stehen für ein bewährtes, wirtschaftliches Deckbild.

Die Regeldachneigung richtet sich nach Ziegelform und Deckungsart und wird von uns für jedes Objekt sauber ermittelt. Unter der Deckung liegt der konstruktive Aufbau, auf den es ankommt: Unterspann- oder Unterdeckbahn, Konterlattung und Traglattung sorgen für eine funktionierende Hinterlüftung, die Feuchtigkeit sicher abführt. Farbton und Oberfläche – naturrot, engobiert oder glasiert – stimmen wir mit Ihnen und bei Bedarf mit dem Denkmalschutz ab.

So entsteht ein Dach, das Jahrzehnte hält, sich reparaturfreundlich zeigt und einzelne beschädigte Ziegel jederzeit austauschen lässt. Wir beraten Sie zu Ziegelmodell, Zubehör wie First-, Grat- und Ortgangziegeln sowie zu Schneefang und sicheren Durchdringungen für Ihr Vorhaben.

Dachsteindeckung

Der Dachstein sieht dem gebrannten Ziegel auf den ersten Blick ähnlich, unterscheidet sich aber grundlegend im Material: Er besteht aus Beton, wird also aus Zement, Sand und Wasser geformt und anschließend nicht gebrannt, sondern lediglich gehärtet. Weil der energieintensive Brennvorgang entfällt, ist die Herstellung ressourcenschonender und in der Regel mit geringerem CO2-Ausstoß verbunden.

In der Praxis überzeugt der Dachstein durch hohe Bruchfestigkeit und ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Frisch verlegte Betonsteine reifen mit der Zeit nach und werden dabei sogar noch fester. Auch hier erreichen Sie bei sachgerechter Ausführung Nutzungsdauern von mehreren Jahrzehnten; die Oberflächenbeschichtung sorgt für Farbstabilität und erschwert die Veralgung.

Verlegt werden Dachsteine als großformatige Pfannen mit Seiten- und Kopfverfalzung, was zügiges Arbeiten und ein ruhiges Deckbild ermöglicht. Der konstruktive Unterbau entspricht dem des Ziegeldachs: geprüfte Dachneigung, Unterdeckung, Konter- und Traglattung sowie eine durchgehende Hinterlüftung. Ein umfangreiches Formteilsortiment für First, Grat, Ortgang und Traufe rundet das System ab.

Für viele Bauherren in München und Umgebung ist der Dachstein die wirtschaftliche Alternative zum Tonziegel – robust, gut verfügbar und in zahlreichen Farbtönen erhältlich. Wir sagen Ihnen offen, wo der Dachstein die passende Wahl ist und wo sich der gebrannte Ziegel stärker lohnt.

Schieferdeckung / Kunstschieferdeckung

Schiefer ist ein reiner Naturstein, der in dünne Platten gespalten und von Hand bearbeitet wird. Als eine der edelsten und langlebigsten Dachdeckungen überhaupt erreicht ein sauber ausgeführtes Schieferdach eine Lebensdauer von 100 Jahren und mehr. Sein tiefes, changierendes Grauschwarz verleiht Gebäuden eine zeitlose, hochwertige Anmutung.

Die Schieferdeckung ist ausgesprochenes Könnerhandwerk. Ob altdeutsche Deckung mit spitz zulaufenden Steinen unterschiedlicher Größe, die gleichmäßige Schuppenoptik der Deutschen Deckung oder die geometrisch strenge Rechteck-Doppeldeckung – jede Verlegeart verlangt Erfahrung, ein gutes Auge und viel Sorgfalt beim Zuschnitt an Kehlen, Graten und Anschlüssen. Genau diese Handarbeit macht den besonderen Reiz aus.

Als wirtschaftliche Alternative bietet sich Faserzement-Kunstschiefer an. Diese mineralischen Platten sind leichter, maßhaltig und günstiger, lassen sich in ähnlichen Deckbildern verlegen und ergeben ebenfalls eine ansprechende, dunkle Schuppenoptik. Für viele Wohnhäuser ist das ein guter Kompromiss aus Optik, Gewicht und Budget.

Beide Varianten stellen Anforderungen an den Unterbau, insbesondere an eine tragfähige Schalung oder Lattung und eine funktionierende Hinterlüftung. Wir beraten Sie zu Deckart, Stein- beziehungsweise Plattenformat und Farbwahl und führen auch Fassadenbekleidungen im gleichen Material aus, damit Dach und Wand harmonisch zusammenspielen.

Holzschindeldeckung

Die Holzschindel ist die wohl traditionsreichste Dachdeckung im Alpenraum und prägt bis heute das Bild vieler Höfe, Almen und historischer Gebäude in Oberbayern. Verwendet werden dauerhafte, harzreiche Hölzer wie Lärche, Eiche oder Zeder, die von Natur aus witterungsbeständig sind. Am hochwertigsten sind gespaltene Schindeln, weil sie der natürlichen Faser folgen und dadurch Wasser besonders gut ablaufen lassen.

Verlegt werden die Schindeln mehrlagig und versetzt, sodass sich eine dichte, schuppenartige Fläche ergibt, die Regen sicher nach außen führt. Mit den Jahren vergraut das Holz gleichmäßig und bildet eine schützende Patina. Diese natürliche Alterung ist kein Mangel, sondern gewollt und trägt zum charaktervollen Erscheinungsbild bei.

Entscheidend für die Haltbarkeit ist die ständige Rücktrocknung: Nur wenn die Schindeln nach Niederschlag zügig abtrocknen können, bleiben sie über Jahrzehnte gesund. Deshalb kommt es auf ausreichende Dachneigung, eine gute Hinterlüftung und eine fachgerechte Nagelung mit korrosionsfestem Material an. Bewitterung und Standort bestimmen die Lebensdauer maßgeblich mit.

Holzschindeln sind ein nachwachsender, ökologischer Baustoff und eignen sich besonders für denkmalgeschützte Objekte, Almhütten und Gebäude, die bewusst regional gestaltet sein sollen. Wir beraten Sie zur passenden Holzart, zur Deckungsstärke und zur Pflege, damit Ihr Schindeldach seinen ursprünglichen Charme lange behält.

Bitumenschindeldeckung

Bitumenschindeln, oft auch als Dachschindeln bezeichnet, bestehen aus einem Trägervlies, das beidseitig mit Bitumen getränkt und mit einer mineralischen Bestreuung versehen ist. Sie sind leicht, flexibel und lassen sich zu vielen individuellen Formen zuschneiden – von der klassischen Rechteck- bis zur Biberschwanz- oder Waben-Optik. Das macht sie besonders vielseitig einsetzbar.

Unverzichtbar ist bei dieser Deckung eine durchgehende, tragfähige Holzschalung als Untergrund, auf die die Schindeln vollflächig genagelt und teils verklebt werden. Dadurch eignen sie sich bereits für vergleichsweise geringe Dachneigungen und sind eine beliebte Lösung für Gauben, Anbauten, Garten- und Gerätehäuser, Carports sowie Nebengebäude.

Zu den Vorteilen zählen das geringe Gewicht, die einfache Verarbeitung an Kehlen und Anschlüssen und die guten schalldämmenden Eigenschaften bei Regen. Die realistische Lebensdauer liegt je nach Produktqualität und Bewitterung bei etwa 30 Jahren und damit unter der von Ziegel, Stein oder Schiefer – dafür sind Material und Verarbeitung wirtschaftlich.

Wir setzen Bitumenschindeln dort ein, wo ihre Stärken zählen: bei kleineren oder geometrisch anspruchsvollen Dachflächen und bei Nebenbauten. Auf eine saubere Schalung, korrekte Verklebung und dichte An- und Abschlüsse achten wir dabei genauso konsequent wie bei jeder anderen Deckung.

Metalldachdeckung Kleinformat

Bei der kleinformatigen Metalldeckung wird das Dach aus einzelnen, handlichen Metallelementen gebildet – etwa aus Rauten, Schindeln oder Schablonen. Als Werkstoffe kommen vor allem Titanzink, Kupfer und Aluminium zum Einsatz, die sich durch hohe Witterungsbeständigkeit und lange Lebensdauer auszeichnen. Kupfer und Titanzink bilden mit der Zeit eine schützende Patina, die den Werkstoff zusätzlich konserviert.

Das Kleinformat spielt seine Stärken dort aus, wo große Bahnen an ihre Grenzen stoßen: an Türmen, Rundungen, Gauben, Erkern und stark gegliederten Dachflächen. Weil die einzelnen Elemente flexibel angeordnet werden, lassen sich auch anspruchsvolle Geometrien sauber und dicht bekleiden. Das ergibt ein feines, lebendiges Deckbild mit handwerklichem Charakter.

Die Verarbeitung ist klassisches Spenglerhandwerk. Die Elemente werden auf einer geeigneten Unterkonstruktion befestigt und untereinander verfalzt oder gehaftet, wobei die Wärmedehnung des Metalls konstruktiv berücksichtigt werden muss. Eine belüftete Ausführung schützt die Unterseite vor Tauwasser und erhöht die Dauerhaftigkeit zusätzlich.

Als Meisterbetrieb für Spenglerarbeiten fertigen wir viele Anschlüsse und Formteile passgenau an. Ob bei der Sanierung eines historischen Turmdachs oder bei einem gestalterisch besonderen Neubau – die kleinformatige Metalldeckung verbindet lange Haltbarkeit mit gestalterischer Freiheit.

Metalldachdeckung Stehfalzdeckung

Die Stehfalzdeckung gilt als eine der dichtesten und elegantesten Metalldeckungen und ist ein Kernstück des Spenglerhandwerks. Dabei werden schmale Metallbahnen, sogenannte Scharen, an ihren Längskanten hochgestellt und mit den Nachbarbahnen zu einem stehenden Falz verbunden. Beim Doppelstehfalz wird dieser Falz zweifach umgelegt, was eine besonders hohe Sicherheit gegen eindringendes Wasser bietet.

Weil der wasserführende Falz deutlich über der Dachfläche liegt, eignet sich diese Technik auch für flach geneigte Dächer, an denen andere Deckungen an ihre Grenzen kommen. Als Werkstoffe verwenden wir Titanzink, Kupfer oder Aluminium; die durchlaufenden Bahnen ergeben klare, geradlinige Ansichten, die moderne wie traditionelle Architektur gleichermaßen überzeugend kleiden.

Ein wichtiges Konstruktionsprinzip ist die freie Beweglichkeit: Über verschiebliche Hafte wird jede Schar auf dem Unterbau befestigt, sodass sich das Metall bei Temperaturwechseln zwängungsfrei ausdehnen und zusammenziehen kann. In der Regel liegt darunter eine belüftete Ebene mit strukturierter Trennlage, die anfallendes Tauwasser sicher abführt.

Ein fachgerecht ausgeführtes Stehfalzdach ist ausgesprochen langlebig und wartungsarm und lässt sich hervorragend mit Solaranlagen kombinieren, da spezielle Klemmen ohne Dachdurchdringung montiert werden. Wir kanten, falzen und montieren die Scharen im eigenen Betrieb und führen auch die passenden Anschlüsse und Verwahrungen aus.

Metalldachdeckung Trapezblech / Wellblechprofil

Trapez- und Wellblechprofile sind die wirtschaftliche Lösung, wenn große Dachflächen schnell und sicher eingedeckt werden sollen. Ihre profilierte Form – die kantigen Sicken beim Trapezblech, die weichen Bögen beim Wellblech – verleiht den dünnen Blechen eine hohe Steifigkeit, sodass sie große Spannweiten überbrücken und Lasten gut abtragen.

Zum Einsatz kommen die Profile vor allem im Gewerbe- und Landwirtschaftsbau, bei Hallen, Lager- und Betriebsgebäuden, Carports und Nebenbauten. Meist bestehen sie aus verzinktem und farbbeschichtetem Stahl oder aus Aluminium; die Beschichtung schützt vor Korrosion und ist in vielen Farbtönen erhältlich. Das geringe Eigengewicht schont die Tragkonstruktion und beschleunigt die Montage.

Verlegt werden die Bahnen überlappend und mit geeigneten Dichtschrauben auf der Unterkonstruktion befestigt. Entscheidend für ein dauerhaft dichtes Dach sind die richtige Verschraubung, saubere Überdeckungen und – gerade bei gedämmten, beheizten Gebäuden – eine bauphysikalisch durchdachte Konstruktion, die Tauwasserbildung auf der Blechunterseite vermeidet.

Wir planen und montieren Trapez- und Wellblechdächer inklusive First-, Ortgang- und Traufabschlüssen sowie der notwendigen Entwässerung. Wo gewünscht, kombinieren wir die Profile mit Wärmedämmung und beraten Sie zur wirtschaftlichsten Aufbauvariante für Ihr Bauvorhaben.

Faserzementwellplattendeckung

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Faserzement-Wellplatten sind ein mineralischer, robuster Baustoff aus Zement, der mit Fasern armiert ist. Sie sind nicht brennbar, witterungsbeständig und resistent gegen Fäulnis, was sie zu einer sicheren und langlebigen Eindeckung macht. Wichtig zu wissen: Moderne Faserzementplatten sind seit vielen Jahren asbestfrei und stehen den früheren Produkten in nichts nach.

Ihre wellenförmige Profilierung gibt den großformatigen Platten eine hohe Eigensteifigkeit, sodass sich Dächer zügig und wirtschaftlich eindecken lassen. Typische Einsatzbereiche sind landwirtschaftliche Gebäude, Hallen, Stallungen, Lager und Nebenbauten, bei denen große Flächen kostengünstig und dauerhaft geschlossen werden sollen.

Verlegt werden die Platten überlappend und mechanisch auf einer Pfetten- oder Lattenkonstruktion befestigt, wobei ein umfangreiches Zubehör aus First-, Ortgang- und Anschlussformteilen für einen sauberen, dichten Abschluss sorgt. Das im Vergleich zu Ziegel oder Beton geringe Gewicht wirkt sich günstig auf die Tragkonstruktion aus.

Sollen alte, asbesthaltige Wellplatten aus früheren Jahrzehnten ausgetauscht werden, ist eine fachgerechte, gesetzeskonforme Entsorgung durch qualifizierte Fachkräfte zwingend erforderlich. Wir beraten Sie zur Neueindeckung mit modernen Faserzementplatten und koordinieren bei Bedarf den ordnungsgemäßen Rückbau der Altdeckung.

Dachbegrünung (auf dem geneigten Dach)

Eine Dachbegrünung lässt sich nicht nur auf dem Flachdach, sondern in gewissen Grenzen auch auf dem geneigten Dach ausführen. Das begrünte Steildach bindet Regenwasser, verbessert das Kleinklima, bietet Lebensraum für Insekten und schützt die darunterliegende Abdichtung vor UV-Strahlung und Temperaturextremen. Zugleich wirkt die grüne Fläche als zusätzliche Dämm- und Schallschutzebene.

Bei geneigten Dächern ist die Ausführung anspruchsvoller als in der Fläche, weil das Substrat nicht abrutschen darf. Deshalb sind ab einer gewissen Neigung konstruktive Schub- und Rutschsicherungen erforderlich, etwa Schwellen, Gitter oder Haltesysteme, die das Gründachpaket sicher an Ort und Stelle halten. Sinnvoll umsetzbar ist die Begrünung nur bis zu einer moderaten Dachneigung.

Der Aufbau folgt einem bewährten Schichtenprinzip: eine durchwurzelungsfeste Abdichtung, darüber Schutz-, Drän- und Filterlagen sowie das Vegetationssubstrat mit der Bepflanzung. Für das geneigte Dach kommt meist eine extensive Begrünung mit genügsamen Sedum-, Kräuter- und Moospflanzen infrage, die wenig Pflege benötigt und mit geringer Substrathöhe auskommt.

Entscheidend sind eine tragfähige, gegen Feuchtigkeit dauerhaft geschützte Konstruktion und die Berücksichtigung des zusätzlichen Gewichts im Durchnässungszustand durch den Statiker. Wir prüfen für Ihr Objekt, ob und wie sich eine Begrünung sinnvoll umsetzen lässt, und führen Abdichtung, Sicherung und Bepflanzung aus einer Hand aus.

Solar / Photovoltaik

Das Dach ist die ideale Fläche zur Gewinnung von Energie aus der Sonne. Bei der Photovoltaik werden Solarmodule zur Stromerzeugung genutzt, bei der Solarthermie Kollektoren zur Bereitung von Warmwasser und zur Heizungsunterstützung. Auf dem Steildach lassen sich beide Systeme in der Regel gut integrieren und tragen spürbar zu niedrigeren Energiekosten und mehr Unabhängigkeit bei.

Aus Sicht des Dachdeckers steht dabei immer eines im Vordergrund: die dauerhafte Dichtheit des Daches. Jede Modulbefestigung durchdringt die Deckung an den Dachhaken, und genau diese Durchdringungen müssen fachgerecht ausgeführt und sauber eingebunden werden, damit das Dach über die gesamte Nutzungsdauer der Anlage dicht bleibt. Hier zeigt sich, warum die Montage in die Hände des Dachhandwerks gehört.

Ebenso wichtig ist die Statik. Module, Unterkonstruktion sowie Wind- und Schneelasten bringen zusätzliches Gewicht auf das Dach, das die Tragkonstruktion aufnehmen können muss. Wir prüfen den Zustand von Deckung und Unterbau, wählen zur jeweiligen Deckungsart passende Befestigungssysteme und binden die Anlage regelkonform in das Gesamtdach ein.

Besonders sinnvoll ist es, eine Solaranlage gemeinsam mit einer ohnehin anstehenden Neueindeckung oder Sanierung zu planen, da sich Deckung, Dämmung und Anlagentechnik dann optimal aufeinander abstimmen lassen. Bei Stehfalzdächern ist sogar eine durchdringungsfreie Klemmbefestigung möglich. Wir beraten Sie herstellerneutral und sorgen dafür, dass Ihr Dach unter der neuen Technik zuverlässig geschützt bleibt.